Kategorie Sustainability

2015/16

ReGreen - Mach's CO2-neutral!

Schumpeter BHAK/BHAS Wien 13

Team ReGreen

Über eine Webseite sollen Personen und Unternehmen ihre selbst verursachten CO2-Emissionen durch Unterstützung von Umweltprojekten ausgleichen.

Kleben und kleben lassen. Wer von A nach B vorwiegend motorisiert unterwegs ist, sorgt dafür, dass Emissionen in den Himmel fahren und bei der Umwelt ganz schön dicke Luft herrscht. Nun gibt es aber in Mobilität und Produktion Emissionen, die nicht (oder noch nicht) vermieden werden können. Karim Abdel Baky, Niko Moshammer und Christoph Rebernig von der Schumpeter-BHAK/BHAS Wien 13 erfuhren durch einen Artikel von den gigantischen Zahlen des CO2-Ausstoßes und den mutmaßlichen Folgen für unseren Planeten, woraufhin sie überlegten: Wenn schon bestimmte Emissionen verursacht werden müssen, gilt es Wege zu finden, diese zumindest sinnvoll auszugleichen. Nach zwei Jahren harter Arbeit ist nun eine Lösung da, mit der alles im grünen Bereich ist.

Das von den drei Schülern gegründete Start-up „ReGreen“ (seit Juni 2015 eine GmbH) bietet Personen und Firmen total abgefahrene Instrumente zur CO2-Neutralität. Zum einen den CO2-Sticker®, der auf www.regreen.at erwerbbar ist. Jede/r Fahrer/in kann hier voraussichtliche Fahrzeug-Emissionen pro Jahr berechnen und durch Unterstützung von Klimaschutzprojekten, die CO2-Emissionen binden oder einsparen, neutralisieren. Am Ende gibt’s zum Preis der Emissionen jenen klebenslustigen CO2-Sticker®, der am Vehikel angebracht signalisiert, dass man ein Fahrzeug lenkt und trotzdem ans Klima denkt.

Für Unternehmen bietet „ReGreen“ die grün-dliche Carbon-Footprint-Berechnung von Produktion, Fuhrpark und Organisation – ebenfalls mit der Option, berechnete Emissionen über ökosoziale Projekte auszugleichen. Firmen, die CO2-neutral wirtschaften, erhalten das Recht, ihre Produkte mit dem ReGreen-CO2-Siegel® zu versehen.

 Der Einsatz für die (E)Missionen der ReGreenies wurde ebenfalls schon ausgeglichen – durch eingefahrene Preise und Kooperationen, die beschlossen oder noch im Aufbau sind. Im August 2015 reisten die drei sogar vier Wochen durch die USA (sicher CO2-neutral), um ein internationales Netzwerk aufzubauen, schließlich wollen sie „das Google der Umwelt“ werden. Ein Ziel, das sich bestimmt gut in jeder Auto-Biografie macht!