Kategorie young entrepreneurs

2014/15

StyriaWOOD JUNIOR Company

BG/BRG Stainach

Team StyriaWOOD JUNIOR Company

Wenn man schon Leuten den Vogel zeigt, dann sollte er auch zu einem passen, findet StyriaWOOD. Der neunköpfigen Junior-Company mit Sitz am Gymnasium Stainach ist es wichtig, Produkte aus nachhaltigem Zirbenholz zu designen.

Frisch, holzig, steirisch. Dabei kamen sie unter anderem auf die famose Idee individuell gestalteter Vogelhäuser, die aussehen wie die Häuser der jeweiligen Besitzerinnen und Besitzer, nur kleiner. Baufirmen könnten „Birdland“ als Service anbieten, zum Eigenheim gleich das Eigenheim des gefederten Lieblings mit entwerfen zu lassen. 

Apropos Federn. Denn wer auf steirisches Holz und originelle Geschäftsideen setzt, ist natürlich nicht auf das Gebiet der Geflügelarchitektur beschränkt. In ihrer Reihe „Wonderland“ vertreiben Benedikt Dilena, Anna Frei, Julian Göschl, Lukas Gruber-Veit, Jakob Rodlauer, Marco Schupfer, Adrian Stadlober und Marc Zeiringer auch ein Retro-Federpennal. Es wird aus einem einzigen Zirbenmassivholzstück gefertigt und dann von den Schülerinnen und Schüler mit der Hand weitergeschliffen und graviert. Die Gravur dürfen die Kundinnen und Kunden individuell wählen. 

Die SytriaWOOD JUNIOR Company entstand als Maßnahme, jungen Menschen das Unternehmertum nahezubringen. Nach hohen Rängen in diversen Wettbewerben und erfreulicher Gewinne an Ständen (vor allem zur Weihnachtszeit) fertigen die Juniorinnen und Junioren nun auch im Auftrag von Firmen allerlei Goodies aus Holz – Woodies gewissermaßen –, wie Büroartikel und Springschnüre. Dem Unternehmertum sind sie also nicht nur nahegebracht worden, sie sind mittenhinein gesprungen. Die Küken sind ihren Vogelhäusern längst entflogen.  

Ein paar Federn mussten auf der Strecke freilich gelassen werden: Der ursprünglich geplante Firmenname war schon vergeben, und kleinere Kommunikationsschwierigkeiten führten anfangs zu einem Entwicklungsrückstand im Vogelhausbau, sodass der Markt länger als erhofft auf das Birdland warten musste. Dafür ist die Nachfrage danach jetzt dank Webseite, Social-Media-Auftritt und Zeitungspräsenz umso größer, sodass das Team für die Zukunft neben verstärkten Messe- und Wettbewerbsteilnahmen einen Hausbau-Ausbau plant.