Kategorie Tech & Society

2013/14

Mensch im Wandel

HLFS Ursprung

Team Mensch im Wandel

Was bleibt immer gleich? Ganz einfach: Dass sich immer alles ändert. 

Auf Wandelschaft. Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel. Gerade im Bereich tech&society stellt sich die Frage, wie unsere Gesellschaft von neuen Technologien verändert wird – in der Gegenwart und vor allem in der Zukunft. Mit welchen Wirkungen, Risiken und Nebenwirkungen haben wir zu rechnen? Welche Technologien beeinflussen die Gesellschaft besonders? Und welche Mechanismen treiben technologische Neuerungen an?

13 Schülerinnen und Schüler aus sechs Klassen der HLFS Ursprung beschlossen darum, im Rahmen ihres Freifachprojekts „Mensch im Wandel“ Antworten bei sechs Expertinnen und sechs Experten zu finden. Die Ergebnisse dieser Gespräche sollten am Ende in gedruckter Form publiziert und via Website zugänglich gemacht werden, um einen möglichst großen Personenkreis zu erreichen und Denkanstöße zu liefern.

Zunächst einigten sich die Schülerinnen und Schüler auf zwölf gesellschaftlich relevante Bereiche, um zu verdeutlichen, wie komplex die Auswirkungen der neuen Technologien auf uns sind. Danach wurde in paritätischer Verteilung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Mensch mit Expertise pro Feld gesucht und gefunden, Vorrecherchen wurden angestellt und Interviewtermine wurden festgelegt. Koriphäen von Publizistin Barbara Coudenhove-Kalergi bis Weltraumforscher Wolfgang Baumjohann wurden besucht und befragt: Mannheim, Heidelberg, Jülich, Wien, Graz, Rom, St. Gallen – und das Mikro hielt.

Wohl keine bzw. keiner der Schülerinnen und Schülern hätte am Anfang gedacht, dass das Projekt so viele Facetten aufzeigen könnte. An Lernfeldern war so gut wie alles drin, und auch Nebenwirkungen wie das Bearbeiten von naturwissenschaftlicher und biomedizinischer Fachliteratur in englischer Sprache, Interviewtranskribieren oder die Buchung von Jugendherbergen taten ihres zum Wandel der 13 forschenden Persönlichkeiten bei. Die klassenübergreifende Zusammenarbeit, die den Denk-, Handlungs- und Wandlungsspielraum der Schülerinnen und Schüler massiv erweiterte, funktionierte hervorragend. Sachliche Erkenntnis: Das vielfältige Netzwerk an Faktoren, die unsere Gesellschaft im Lichte der Technologien beeinflussen, wird erst dann wirklich durchschaubar, wenn man sich traut und es möglichst interdisziplinär betrachtet. Und das, das wird sich nicht ändern.