Kategorie young entrepreneurs

2013/14

Craft 2.0

HGBLVA Leyserstraße Wien

Team Craft

Craftausdruck

Immer mehr Menschen geben ihr Geld lieber für nachhaltige, regionale und zumeist qualitativ hochwertige Produkte aus als für die Massenproduktion.

Und dennoch kämpfen viele Betriebe in Österreich gegen internationale Ketten und den Online-Handel an, denn große Marken haben oft das profundere Know-how und vor allem das größere Budget, um sich entsprechend zu verkaufen. Aber wie lässt sich aus Individualität ein Wettbewerbsvorteil machen? Für Fabio Eppensteiner, Alexander Hackel und Philipp Weingartner war die Antwort klar: möglichst craft-voll!

Die drei Schüler der Wiener HGBLVA Leyserstraße beschlossen, all ihre Fähigkeiten zu bündeln und eine Geschäftsidee zu entwerfen, die heimische Handwerks- und Gewerbebetriebe darin unterstützen soll, ein eigenes Erscheinungsbild – ein sogenanntes Corporate Design – zu finden und so ihre Kommunikation mit Endkund/innen zu erleichtern. Recherchen in den Bereichen Online-Marketing, Webdesign, Fotografie, Logogestaltung und Branding wurden angestellt, Risiken, Chancen, Schwächen und Stärken gegeneinander abgeglichen und schließlich ein Businessplan erstellt. Ein Businessplan für „Craft 2.0“.

Bei „Craft 2.0“ können Unternehmer/innen ihr zukünftiges Corporate Design aus vier Paketen wählen. Diese heißen „Modern Times“, „Communication Package“, „Gold Package“ und „Wooden Classic“ und sind mit unterschiedlichen Modulen gefüllt, also Logo, Website, Fotos etc. Gold schlägt dabei natürlich Holz, und in den modernen Zeiten ist überhaupt alles ganz schlicht designt. Die Module werden nach Kund/innenwunsch individualisiert, und ein maßgeschneidertes Corporate Design entsteht. Das Innovative daran: Der sonst langwierige und vor allem sehr kostspielige Weg zur eigenen Unverkennbarkeit bleibt professionell, während Zeit, Geld, Nerven und Craft-Reserven gespart werden.

Gemäß dem Leitbild „Sie machen es, wir zeigen es“ konnten die Schüler mit ihrer Idee bereits bei der Innung der Schuhmacher/innen Fuß fassen, möchten weiter ihre kreativen Samen bei Gärtner/innen und Florist/innen säen und dann auch noch alle anderen Betriebe aus Gewerbe und Handwerk erreichen. Na dann: Volle „Craft 2.0“ voraus!