Kategorie young entrepreneurs

2017/18

3D Printing 4 Education

EUREGIO HTBLVA Ferlach

Projekt-Team 3D Printing for Education

Mit einem Lernkoffer vermittelt das Projektteam Schülerinnen und Schülern die Grundlagen des 3D-Drucks.

„Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können.“ Mit diesen Worten beschreibt der gute alte chinesische Philosoph Konfuzius, worum es beim Lernen und in der Wissensvermittlung vor allem geht: ums Ausprobieren. Ums Selbermachen. Ums Tun. Heutzutage spielt in der Schule das digitale Lernen sowie die Vermittlung neuer Technologien eine immer größere und entscheidende Rolle. Dies stellt sich jedoch – zum Teil auf Grund mangelnder Materialien oder Ausstattung – oftmals als herausfordernd dar. Genau hier setzt eine Idee von Leo Angermann, Florian Brunner, Laura Hasenbichler und Florian Scherr an, die zukünftig den Schulen ordentlich 3D-Druck macht.

3D-Druck ist in Zeiten der Industrie 4.0 ein Verfahren, um das Schülerin und Schüler heute nicht herumkommen. Was da genau passiert? Anhand einer digitalen Vorlage wird ein dreidimensionaler, fester Gegenstand erstellt. So erlauben 3D-Drucker die unmittelbare ausdrucksvolle Herstellung von Objekten aller Art und speziell in Unternehmen die sogenannte „Just-in-time-Produktion“ von Werkzeugen, Geräteteilen oder Modellen aller Art. Und gerade weil 3D-Druck so „in“ ist und in Zukunft immer „inner“ wird, kann es nur von Vorteil sein, Schülerinnen und Schüler damit vertraut zu machen.

So wurde von dem druckfähigen Team eigens für den Schulbetrieb ein 3D-Druckkoffer konzipiert. Anhand dieses Koffers können Jugendliche den Umgang mit der Technologie erlernen. Er ist gut transportierbar und auf Grund einer genauen Anleitung kinderleicht (na ja, jugendleicht) zu bedienen. Das Produkt selbst ist so nachhaltig, als käme es aus dem 3D-Drucker: Der Koffer wurde aus Holz gefertigt, als Filament, also als Druckergrundstoff, dient Maisstärke.

Die Stärke des Projektteams liegt freilich in der Vermittlung eines interessanten neuen Alltagsgegenstands. Gemeinsam mit einer Partnerfirma wollen die vier den zweifellos einzigartigen 3D-Koffer österreichweit für Schulen zugänglich machen. Das technologische Lernen würde das wahrlich in eine neue Dimension heben.