Kategorie Tech & Society

2012/13

HTL Book - Teacher Edition | HTL Book Pupil Edition

HTL Wels

Team HTL Book

Ein smartes Buch

Ein Smartphone ist heutzutage in aller Hände. Per Fingerwisch können wir damit Dinge anstellen, die wirklich klasse sind. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Bernhard Schaumberger und Christian Philipp von der HTL Wels haben eine App entwickelt, die das traditionelle Klassenbuch durch ein digitales ersetzen soll.

„HTL Book“ bietet Lehrer/innen wie Schüler/innen einige praktische Funktionen, die den Schul- bzw. Klassenalltag übersichtlicher und einfacher machen können. Diese App soll das derzeit immer noch übliche (und wahrlich in die Schuljahre gekommene) Klassenbuch ersetzen und mit einigen Zusätzen auftrumpfen, etwa einem Supplierplan oder einer Terminverwaltung. Vorteil der Teacher-Edition: Betritt ein/e Lehrer/in die Klasse, muss er oder sie nur kurz einen QR-Code scannen, und schon wird der Zugriff auf die gewünschten Klasseninformationen ermöglicht. Klassenlisten, Stundenpläne und vieles mehr werden rasch via Internet von den Schulservern geladen. Kein mühsames Hochfahren eines PCs, kein langwieriges Laden über Handy.

Die Idee einer „HTL Book – Pupil Version“ der App kam dem Projektteam erst später. Diese Schüler/innenausgabe stellt sich als sehr beliebt heraus, da sie den sonst unpraktischen Zugriff auf den Online-Supplierplan stark vereinfacht. Außerdem speichert „HTL Book“ nicht nur Schularbeiten oder Tests in den Kalender, sondern erinnert auch noch den einen Nutzer oder die andere Nutzerin daran, dass ein wichtiger und lernenswerter Termin ansteht.

Der soziale Aspekt: Das „HTL Book“ verbindet die Universen von Schüler/innen und Lehrer/innen. Sowohl Lehrmethoden als auch Administration werden dem neuen digitalen Kosmos gerecht, und die manchmal noch immer etwas kommunikationsstarre Schulwelt gestaltet sich für die smarte Generation näher, handlicher und vor allem attraktiver. Dank der großteils muster(schüler)gültigen Zusammenarbeit von Bernhard Schaumberger und Christian Philipp, dank der Entwicklerseite von Google und viel Beschäftigung mit Android, XML und Foren könnte das gute alte Klassenbuch tatsächlich bald der Vergangenheit angehören. Aber was sollen wir denn dann verstecken, um einem Eintrag zu entgehen?