2008/09

Aerodynamische Optimierung von Windkraftanlagen

HTL Eisenstadt

Aerodynamische Optimierung von Windkraftanlagen

Die Kraft des Windes besser zu nutzen ist das erklärte Ziel zweier Schüler der HTL Eisenstadt.​​​

Gerade bei geringer Windgeschwindigkeit haben selbst moderne Windkraftanlagen ihre liebe Not. Das Problem liegt in der Tatsache, dass Wind - insbesondere bei geringer Geschwindigkeit - ungenutzt über die Rotorenflügel weht. Wie ist es nun möglich, diese Windkraft besser zu nutzen und selbst dann Strom zu gewinnen, wenn nur ein laues Lüftchen weht?

Die beiden Tüftler haben eine Lösung mittels „elektrischer Absaugung“ gefunden. Dafür montierten sie an der Vorderkante des Rotorenflügels einen dünnen Draht, der unter Spannung gesetzt wurde. Die Flügel versahen sie gleichzeitig mit einer dünnen Metallfolie. Zwischen Draht und Folie werden so Luftmoleküle mitgerissen und dadurch wieder an die Flügeloberfläche gezogen, was wiederum die Strömung an den Flügel bindet und eine besser Nutzung der Windkraft mit sich bringt. Die Schüler haben nicht nur umfangreiche Berechnungen angestellt, sondern konnten mit dem Prototyp bereits erste Tests im Windkanal durchführen.