2007/08

AIR - Atmospheric Immission Research

TGM - Die Schule der Technik

AIR - Atmospheric Immission Research

Im Projekt AIR Atmospheric Immission Research hat sich eine Schülergruppe des TGM Wien mit dem Thema Klimaanalyse auseinandergesetzt und eine Software zur dynamischen Anzeige von klimatologischen Feldern und zur Simulation schadstoffhaltiger Ausbreitungen in Bezug auf globale Wetterdaten entwickelt.​​​

Der Klimawandel ist nahezu täglich in den Medien präsent. Im Projekt AIR Atmospheric Immission Research hat sich eine Schülergruppe des TGM Wien mit dem Thema Klimaanalyse auseinandergesetzt und eine Software zur dynamischen Anzeige von klimatologischen Feldern und zur Simulation schadstoffhaltiger Ausbreitungen in Bezug auf globale Wetterdaten entwickelt. Das Programm arbeitet mit weltweiten Messwerten des ECMWF (European Center for Medium-Range Weather Forecasts), die dynamisch in das Programm geladen werden können.
Um Ausbreitungen zu simulieren kann der Benutzer auf einer beliebigen Stelle der Landkarte eine Emissionsquelle (z.B.: Kraftwerk) setzen. Nach Angabe der benötigten Parameter wird unter Berücksichtigung der geladenen Wetterdaten die Ausbreitung der Quelle in einer grafischen Darstellung simuliert.

Das Programm entstand im Auftrag der Universität für Bodenkultur und lässt sich auf jedem modernen PC installieren. Programmfunktionen, wie das Anzeigen von Temperatur- und Windfeldern können durch in der Benutzeroberfläche aufgerufen werden. Erweiterte Funktionen wie das Anzeigen von Windrosen oder Meteogrammen können durch ein interaktives Menü konfiguriert und ausgeführt werden. Durch implementierte Zooming-Funktionalitäten sind die Landkarten bis zu einer bestimmen Stufe beliebig vergrößerbar.

Wissenschafter haben die Möglichkeit, das Programm zu Lehrzwecken und für wissenschaftliche Analysen zu verwenden. Durch die übersichtliche Benutzeroberfläche kann es problemlos zur Präsentation von Klimadaten und deren Auswirkungen in Bezug auf Schadstoffquellen eingesetzt werden. Außerdem bietet es sich für Länder der dritten Welt an, das Programm einzusetzen, da viele dieser Länder über wenige staatliche Kontrollmechanismen im Bereich Klimaschutz verfügen und die einfach zu bedienende Software bei der Planung von Kraftwerksstandorten behilflich sein kann.