2007/08

Back Therapie Equipment

HTBLuVA Wiener Neustadt

Back Therapie Equipment

Das Team hat ein spezielles Rückentherapie-Gerät entwickelt.​​​

Helfende Hände sind beim Eincremen des Rückens gern gesehen. Selbst gesunde Menschen ohne körperliche Beeinträchtigung haben beim Versorgen ihres Rückens mit Salben und Crèmes ihre liebe Not. Wie machen das eigentlich ältere alleinstehende Menschen? Oder Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit nach Operationen oder Unfällen?

Zwei Schüler der HTL Wiener Neustadt haben sich dieses Problems angenommen und dafür ein spezielles Rückentherapie-Gerät entwickelt. Dem Design wurde bei dieser Entwicklung besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt, war den beiden Schülern doch von Anfang an klar, dass die Akzeptanz eines solchen Gerätes nicht ausschließlich über seine Funktion zu erreichen ist. Form und Ergonomie müssen den körperlichen Bedürfnissen angepasst werden, aber auch ästhetischen Anforderungen entsprechen. Mit diesem Projekt haben die Schüler eindrucksvoll gezeigt, dass Technik und Design sich nicht ausschließen, sondern perfekt ergänzen und so den Weg für ein neuartiges Produkt entsprechend den Erfordernissen ebnet.

Da Design im Lehrplan der HTL-Schüler nicht vorgesehen war, mussten sich die beiden das Know-how auf andere Weise erwerben. In Form eines Crash-Kurses in Sachen Produktdesign gab ein Profil Einblick in die Tätigkeit eines Designers und erklärte den Schülern Erfolgfaktoren, Ziele und Methoden eines innovativen Designverständnis. Voll Inspiration und Motivation gingen die Schüler nun an die Umsetzung ihrer Idee.

Von besonderer Bedeutung für das Gelingen des Projektes war einerseits die richtige Auswahl der Materialien, da Rücken und Haut beim Eincremen wohltuend verwöhnt werden sollten und andererseits die technische Umsetzung, die das gewünschte Eincremen mittels einfacher Handhabung (Fernbedienung) gewährleistet. Weiters sollte das neuartige Therapiegerät Badezimmer-tauglich sein und sich unauffällig in den privaten Wohnbereich integrieren lassen. Nachdem alle technischen Herausforderungen gemeistert, der passende Motor gefunden und die Renderings der Erfindung erstellt waren, wurde ein erster vollfunktionsfähiger Prototyp gebaut. Die Schüler zeigen sich fürs Erste zufrieden, an der Optimierung einiger Details wird noch gearbeitet.