2008/09

Flexible Fasszange für minimal-invasive Chirurgie

HTBLuVA Mödling

Flexible Fasszange für minimal-invasive Chirurgie

Ein dreiköpfiges Maturant/innenteam der HTL Mödling setzte sich im Rahmen ihrer Projektarbeit intensiv mit chirurgischen Arbeitsgeräten auseinander. Im Mittelpunkt ihres Interesses stand dabei die chirurgische Fasszange.​​​

Die minimal-invasive Chirurgie ist aus der heutigen Medizin nicht mehr weg zu denken. Für Patienten bringt sie eine Reihe von Vorteilen, denn ein Eingriff ist mit weniger Schmerzen und Narben sowie einem geringeren Infektions- und Komplikationsrisiko verbunden. Das dreiköpfige Maturant/innenteam der HTL Mödling setzte sich im Rahmen ihrer Projektarbeit intensiv mit chirurgischen Arbeitsgeräten auseinander. Im Mittelpunkt ihres Interesses stand dabei die chirurgische Fasszange.

Herkömmliche Fasszangen verfügen über keine ausreichend flexiblen Greifer. Da aber bei chirurgischen Eingriffen höchste Präzision und Flexibilität entscheidend sind, erschien den Schüler/innen dieses chirurgische Instrument mehr als verbesserungswürdig. Das Team analysierte und testete gängige Modelle mit besonderem Augenmerk auf die Funktionsweise der Zangen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen konstruierten die Schüler eine Fasszange, die sich durch besonders flexible und präzise Greifbacken auszeichnet. Nachdem auch der Prototyp überzeugte, beschlossen die Schüler/innen ein Patent auf ihre neuartige Fasszange anzumelden, da es den Recherchen nach noch kein vergleichbares, patentiertes Werkzeug gibt.